Haftpflicht: Jolle oder Yacht
Kleine Segelboote sind manchmal in der privaten Haftpflicht mitversichert, aber nur bis zu einer bestimmten Segelfläche. Größere Boote und alle Segelboote mit Hilfsmotor brauchen meist eine eigene Boots-Haftpflicht. Schau in die Bedingungen deiner Privathaftpflicht, bevor du dich darauf verlässt.
Kasko: Mast, Rigg und Segel
- Mastbruch und Rigg: bei vielen Tarifen nur in der höheren Leistungsstufe vollständig gedeckt
- Segel: oft mit Abzügen nach Alter; prüfe, ob Sturmschäden an Segeln eingeschlossen sind
- Kiel und Ruder: Grundberührungen gehören zu den häufigsten Kaskoschäden
- Osmose: meist nur in Premium-Tarifen
- Lagerung mit stehendem Mast im Winterlager: ausdrücklich klären
Regatta und Vercharterung
Regatten erhöhen das Risiko für Kollisionen und Materialbruch. Manche Tarife schließen sie ganz aus, andere nur bestimmte Regattatypen. Wenn du dein Boot zeitweise vercharterst, muss das ebenfalls ausdrücklich vereinbart sein.
Häufige Fragen zur Segelboot-Versicherung
Ist meine Jolle über die Privathaftpflicht versichert?
Möglicherweise, wenn sie unterhalb der in deinem Vertrag genannten Segelfläche liegt und keinen Motor hat. Prüfe die Bedingungen.
Sind Regatten versichert?
Das hängt vom Tarif ab. Wenn du Regatten segelst, sollte das im Vergleich ein Pflichtkriterium sein.
Zahlt die Kasko bei Mastbruch?
Viele Tarife ja, manche nur in der höheren Leistungsstufe oder mit Abzügen. Achte auf die genaue Regelung.





